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Aktuelles - das Bibliotheksblog

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Datierung

Undatierte Weltkarten einordnen mit einem grafischen Schlüssel - sehr cool: https://xkcd.com/1688/

Die Grafik stammt aus XKCD - A webcomic of romance, sarcasm, math, and language von Randall Munroe.

(Gefunden auf Twitter bei Phil Jahner)

2017/07/21 11:09 · rh · 0 Kommentare

Open Access und Wissenschaftsblogs

Wissenschaftsblogs als Publikationsorte – Ein von den Geisteswissenschaften noch zu wenig genutztes Potential? Ein Artikel von Karoline Döring im Redaktionsblog des Wissenschaftsportals hypotheses.org, der sich ausführlich zum Beispiel mit den Aspekten der Sichtbarkeit und Reputationsförderung für Wissenschaftler durch Open-Access-Veröffentlichungen befasst und am Beispiel des Blogs Mittelalter Interdisziplinäre Forschung und Rezeptionsgeschichte die Möglichkeiten, ein Wissenschaftsblog als Open-Access-Publikationsort und Gelegenheit für den wissenschaftlichen Diskurs zu nutzen recht umfassend analysiert.

Und als ein Beispiel sei hier auf einen relativ aktuellen Artikel aus dem Mittelalter-Blog hingewiesen: Die Gegenstandslosigkeit des Materiellen : Was den material turn zum Abtörner macht von Jan Keupp.

Das Fazit des eingangs empfohlenen Beitrags beginnt mit dem Satz:

„Wissenschaftsblogs können tatsächlich ein innovativer, pragmatischer und niederschwelliger Ansatz für die Veröffentlichung, Nutzung, Verbreitung und Sichtbarmachung von wissenschaftlichen Publikationen im Open Access sein, denn sie erleichtern es Forschenden, eigene Texte im Internet frei zugänglich und sichtbar zu publizieren, leicht die für sie relevanten wissenschaftlichen Publikationen aufzufinden, diese effektiv zu verbreiten und für die eigene Forschung und Lehre kostenfrei zu nutzen. “
2017/07/20 13:34 · rh · 0 Kommentare

Akademisches Prekariat

Unter der Überschrift: "Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert...“ erschien im Laborjournal online ein Artikel von Björn Brembs, Professor für Neurogenetik an der Universität Regensburg, der sich mit den Rahmenarbeitsbedingungen von Wissenschaftlern befasst.

„An den Universitäten wächst das Prekariat der befristet angestellten wissenschaftlichen Mitarbeiter. Der Wille, mit mehr unbefristeten Stellen gegenzusteuern, ist erkennbar – doch die bisherigen Reförmchen greifen nicht. Folglich müssen ganz neue Ansätze her.“

Brembs beschäftigt sich mit den Ursachen und macht Vorschläge zur Verbesserung der Situation, die dazu beitragen könnten, wieder einen nennenswerten akademischen Mittelbau an den Universitäten zu etablieren.

2017/07/19 11:09 · rh · 0 Kommentare

Openness

Die aktuelle Informationspraxis hat den Schwerpunkt "Openness" - Warum Openness in Kultur und Wissenschaft? Im Editorial heißt es dazu:

„Welche Chancen und Herausforderungen bietet Openness insbesondere für diejenigen, die Informationen erzeugen, verarbeiten, verbreiten, bewahren oder schützen? Wie stellen sich Wissenschafts- und Kultureinrichtungen, Verlage und Medien, die doch traditionell die Produzenten, Kuratoren und Distributoren von Wissen sind, dieser Aufgabe? In welchem Verhältnis stehen dabei öffentliche und private Akteure? Und welche Bedeutung hat Openness im Bereich der technischen Informationsinfrastrukturen und Standards? Sich in diesem Spannungsfeld zu positionieren und die eigene Rolle und Relevanz zu prägen, ist einerseits eine enorme Herausforderung und verlangt tiefgreifende Veränderungen der Geschäfts- und Servicemodelle, bietet andererseits aber auch eine einmalige Chance zur aktiven Mitgestaltung des Wandels in Gesellschaft und Wissenschaft. Der Themenschwerpunkt „Openness” beleuchtet verschiedene Aspekte insbesondere aus dem Blickwinkel der Bibliotheken. Die Autorinnen und Autoren berichten aus der Praxis und setzen sich in ihren Beiträgen kritisch mit dem Thema auseinander.“
2017/07/18 11:47 · rh · 0 Kommentare

Wissenschaftsfreiheit

„ „Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei.“ So unzweideutig steht es im Artikel 5 des Grundgesetzes. Doch was sich wie eine Naturgegebenheit ausnimmt, ist vielmehr eine Aufgabe: Wissenschaftsfreiheit entsteht aus jener Verantwortung, die wir für sie zu übernehmen bereit sind. Und noch vor Kurzem hätte man sich schwerlich ausmalen können, in welchem Maße herausfordernd geworden ist, was hierzulande als Grundrecht gewährleistet ist.“

Peter Strohschneider, Präsident der DFG, schreibt im „Tagesspiegel“ unter der Überschrift Selbstbegrenzung und Selbstdistanz über Wissenschaft in Zeiten des Populismus.

(Leider viel Werbung drum herum. Gefunden auf Twitter bei helmholtz_de)

2017/07/17 10:30 · rh · 0 Kommentare

Coole Bücher

Offenbar ist in diesem Blog die Woche des Buches, aber heute geht es gerade um fehlende Bücher. Auf den gestrigen NZZ-Feuilleton-Seiten erschien ein Artikel von Jan Söffner mit der sprechenden Überschrift: "Das coole Intellektuellenbuch, das in den 1960er und 1970er Jahren für Furore sorgte, ist tot – warum nur?"

„Es gibt ein philosophisches Publikum, aber es gibt keine Bücher mehr, die Denkabenteuer versprechen. Die Autoren schielen auf Forschungsgelder statt auf neue Leser. Wird sich dies bald ändern?“ […] „Es ist ein bisschen so, als wäre es die vornehmliche Aufgabe geisteswissenschaftlichen Denkens, die Welt leerzuforschen – ein Umstand, für den der Wissenschaftshistoriker Michael Hagner den wundervollen Begriff der «Überforschung» geprägt hat. Leser sind da ganz anders. Sie wollen ein Denken, für das es sich lohnt, viel Zeit freizuhalten.“
2017/07/13 10:33 · rh · 0 Kommentare

Schönste Bücher

»Die schönsten deutschen Bücher«

„Die Stiftung Buchkunst begleitet kritisch die deutsche Buchherstellung. Das Gebrauchsbuch steht dabei im Mittelpunkt. »Die schönsten deutschen Bücher« - Vorbildlich in Gestaltung, Konzeption und Verarbeitung - werden jedes Jahr von einer unabhängigen Jury prämiiert.“

Beim Durchstöbern der Liste am Besten nicht nach der ersten Seite aufhören, denn auf den späteren Seiten folgt noch viel Bemerkenswertes.

(Gefunden im Kohlibri-Newsletter vom 9. Juli 2017)

2017/07/12 11:42 · rh · 0 Kommentare

Neue Bücher 2017 / 06

Die Anschaffungen der Bibliothek aus dem Juni sind jetzt in der Neuerwerbungsliste nachzulesen.

2017/07/11 11:16 · rh · 0 Kommentare

Jubel - Mehr schreiben dank neuem Buchstaben!

Mit dieser unsachlichen Überschrift möchte ich auf eine Reformreform hinweisen: Rechtschreibrat führt neuen Buchstaben ein. Außer der Einführung des neuen Großbuchstabens gibt es aber auch noch einige andere Änderungen: „Der Rat für deutsche Rechtschreibung hat einige Regeln geändert. Unter anderem gibt es künftig keinen Wandalismus, keinen Grislibären und keinen Ketschup mehr.“ (Teaser) Auch bei der Groß- und Kleinschreibung sowie Spezialfällen der Bindestrichanwendung gibt es ein paar kleinere Neuerungen.
In dem Artikel finden sich auch Links zum aktualisierten Regelverzeichnis und dem Wörterverzeichnis mit allen Änderungen.
Um noch vor dem Aufblättern des Artikels in der „Zeit“ das Geheimnis zu lüften: der neue Buchstabe ist das große „ß“ (Eszet).

2017/06/29 14:39 · rh · 0 Kommentare

Die Klassifikation ist ein Machtverhältnis

Karsten Schuldt schreibt unter dieser Überschrift auf LIBREAS.Library Ideas ausführlich über das Buch von Melissa Adler: Cruising the Library: Perversities in the Organization of Knowledge (2017). Sein Fazit: „Pleasure reading für Theorie- und Bibliotheksinteressierte.“

„Cruising the Library ist eine buchlange Reflexion über die Macht, die durch bibliothekarische Klassifikationen ausgeübt wird, diskutiert anhand des Beispiels der Library of Congress (LoC). Melissa Adler – selber Assistant Professor für Library and Information Science – nutzt dazu, wenig überraschend, feministische, post-strukturalistische und anti-rassistische Theorie, insbesondere Eve Kosofsky Sedgwick, Michel Foucault und Roderick A. Ferguson. All diese theoretischen Ansätze thematisieren in der einen oder anderen Weise die Gewalt und Einschränkungen, die Wissenssysteme produzieren, und versuchen gleichzeitig zu verstehen, wie man diesen entkommen oder gerade doch nicht entkommen kann. [... Weiterlesen]

Auch der unter dem Artikel veröffentlichte Kommentar von Walter Umstätter bringt die Probleme noch einmal auf den Punkt, u.a. so: „Da Bibliotheken weit mehr Glauben, Hoffnungen, Wünsche, Halbwissen, Hypothesen, Lobbyismus oder Ideologien enthalten, als Wissen, sind wir auch in der sogenannten Wissensgesellschaft gezwungen, unser Unwissen durch die Wissenschaftsgesellschaft zu bekämpfen. Wenn sich Bibliotheken und Dokumentationen weiter der Organisation menschlichen Wissens widmen wollen, müssten sie darum klarer zwischen Wissen (als begründete Information) und all den anderen Formen publizierter Informationen unterscheiden.“

2017/06/23 15:14 · rh · 0 Kommentare
aktuelles/startseite.txt · Zuletzt geändert: 2013/01/30 17:43 von rh