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Aktuelles - das Bibliotheksblog

Weblog-Archiv (Kommentare sind nur nach Anmeldung per Email [siehe Impressum] möglich und werden moderiert.)

Wissenschaftliches Publizieren

Florian Freistetter hat sich in seinem Blog Astrodictum simplex mit den Schwächen des Impact-Factors bzw. des „Impact-Factor-Fetischismus“ und den finanziellen Umständen befasst, die das derzeitige wissenschaftliche Publikationssystem für die Veröffentlichung und Nutzung von Forschungsergebnissen auszeichnen.

„Die Situation ist absurd. Gehen wir davon aus, dass die meisten Wissenschaftler von öffentlichen Geldern, also uns Steuerzahlern, bezahlt werden. Dann bezahlen wir bis zu dreimal für die Forschung. Ein erstes Mal bezahlen wir die Wissenschaftler dafür, dass sie forschen und zu ihren Ergebnissen kommen. Dann bezahlen wir die Wissenschaftler, dass sie die Publikations- und Begutachtsungsarbeit erledigen und geben ihnen Geld, um die Fachzeitschriften für die Publikation zu bezahlen. Und dann bezahlen wir noch einmal die Fachzeitschriften, damit wir die Forschungsergebnisse (für die wir schon zweimal bezahlt haben) auch tatsächlich lesen können.“

Das wissenschaftliche Publikationssystem ist kaputt (Teil 1): Der Impact-Faktor und (Teil 2): Die Gelddruckmaschinen der Verlage

2018/01/29 11:04 · rh · 0 Kommentare

4 Germanistische Bücher

Uwe Schütte bespricht in Volltext Literaturwissenschaftliche Kompendien und fasst so zusammen: „In Restbeständen zumindest zahlt sich die Arbeit der Germanistik auch für eine allgemeine Leserschaft noch aus“. Dem entsprechend heißt der Artikel auch: "Bedingt brauchbar. Ein Streifzug durch neuere germanistische Kompendien".
Die besprochenen Bücher sind:

  • Bengt Algot Sørensen (Hg.): Geschichte der deutschen Literatur. Bd. 2: Vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart. 4. Auflage. C.H. Beck, München 2016.
  • Michael Niehaus / Claudia Öhlschläger (Hg.): W. G. Sebald-Handbuch. Leben – Werk – Wirkung. Metzler, Stuttgart 2017.
  • Dieter Lamping (Hg.): Handbuch Lyrik. Theorie, Analyse, Geschichte. 2. Auflage. Metzler, Stuttgart 2016.
  • Leonhard Herrmann / Silke Horstkotte: Gegenwartsliteratur. Eine Einführung. Metzler, Stuttgart 2016.
2018/01/19 14:05 · rh · 0 Kommentare

Bibliothek ...

In Hobohms „Library and Information Science Blog“ LIS in Potsdam ist ein Vortrag veröffentlicht, der Hans-Christoph Hobohm in einem Hochschulgottesdienst in der Friedenskirche in Sanssouci gehalten wurde: Bibliotheken: Kirchen der Digitalen Gesellschaft! - sehr inhaltsreich und mit ein paar tollen Bibliotheksbildern. Thema der Veranstaltung war „Medien – Übers Limit“.

2018/01/09 15:01 · rh · 0 Kommentare

Bibliothek (eher privat)

Wer einmal durch die Bibliothek von Thomas Macho streifen möchte: eine ganz schnelle (kurz gefasste und schlaglichtartige) Runde drehen kann man mit dem Logbuch des Suhrkamp-Verlages: Durch die Bibliothek … von Thomas Macho

Die Rubrik „Durch die Bibliothek“ des Logbuchs war auch schon in anderen Wohn- und Arbeitsräumen unterwegs: http://www.logbuch-suhrkamp.de/schlagwort/durch-die-bibliothek/

2018/01/05 14:05 · rh · 0 Kommentare

Sachbuchempfehlungen

„Sachbücher des Monats“ - eine Rubrik in der Telepolis, die es schon sehr lange gibt und die immer mal wieder überzeugt oder erfreut (vor allem im Vergleich mit anderen Exemplaren der Gattung Top-Irgendwas-Bücher). Die Bücher sind vor allem aus den Gebieten, die ohnehin in der Telepolis verhandelt werden: Politik, Geschichte, Sozialwissenschaften, Kultur, Wissenschaften allgemein …, werden von einer Jury ausgewählt und jeweils kurz beschrieben, hauptsächlich mit Texten der Verlage.

Hier geht es zur Ausgabe für Januar 2018

2018/01/02 14:14 · rh · 0 Kommentare

Deklaration zur European Open Science Cloud

Die Europäische Kommission hat Ende Oktober ihre EOSC Declaration zur European Open Science Cloud (EOSC) veröffentlicht. In diesem Dokument werden erste Vorstellungen zur Ausgestaltung der EOSC beschrieben. Betont wird u. a. die Bedeutung des Open Access zu Forschungsdaten, die im Rahmen der öffentlich geförderten Forschung entstehen („Open access by default“) sowie die pragmatische und technologieneutrale Anwendung der sogenannten FAIR-Prinzipien. Eine „Action List“ informiert darüber hinaus über erste mögliche Beiträge verschiedener Akteure zur Umsetzung der EOSC.

(Beitrag komplett übernommen aus dem Helmholtz Open Science Newsletter vom 30.11.2017, Dank für den Hinweis an Susanne Hetzer!)

2017/12/14 10:53 · rh · 0 Kommentare

Personalakte Niklas Luhmann

Einblick in die Personalakte Niklas Luhmann: ein Essay mit Originaldokumenten - im Blog des Merkur, von Hanna Engelmeier und Fabian Steinhauer.

„Die Arbeit mit unveröffentlichten Papieren von oder zu einer berühmten Person erzeugt Suspense und geht mit der peinlich-angenehmen historischen Überlegenheit einher, die darin besteht, schon das Ende zu kennen, in diesem Fall: den Erfolg der Theorie und die relative Obskurität der Person Niklas Luhmann. Zusammengenommen ergibt sich daraus die Frage „Warum gibt es keine Biographie Niklas Luhmanns?“. Um die geht es hier in diesem Text, anlässlich der nun vorliegenden Akte. Sie ist nicht spektakulär, sie ist kein enormer Fund. Aber sie ist ein Baustein für eine Antwort auf die Frage nach der Biographie.“

(via Twitter)

2017/12/05 12:02 · rh · 0 Kommentare

Neue Bücher 2017 / 11



Unsere Neuerwerbungsliste ist mal wieder ganz neu und verdient somit auch wieder ihren Namen: Neuerwerbungen November 2017

2017/12/04 14:44 · rh · 0 Kommentare

Untergrund

Die Berliner Staatsbibliothek hat jetzt den Vortrag von Martin Warnke aus der Reihe "Die Materialität von Schriftlichkeit" auf Youtube veröffentlicht:

ENTWERTER/ODER und die Folgen: vom »Zeitschriftenunwesen« zur Buchkunst im DDR-Untergrund

2017/11/21 11:01 · rh · 0 Kommentare

Hochmut

Der Hochmut der Geisteswissenschaften - zum Welttag der Philosophie ein Beitrag von Daniel Hornuff im politischen Feuilleton des Deutschlandfunks Kultur. Zum Hören oder Lesen.

„Wird nach der gesellschaftlichen Rolle der Geisteswissenschaften gefragt, reagieren einzelne Fachvertreter mit Weltgeltungspathos, kritisiert Daniel Hornuff. In einer offenen Gesellschaft verfügen sie aber über kein interpretatorisches Monopol, so der Philosoph.“ (Teaser)
2017/11/17 10:02 · rh · 0 Kommentare
aktuelles/startseite.txt · Zuletzt geändert: 2017/10/04 12:03 von rh