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Wissenschaftliches Publizieren

Florian Freistetter hat sich in seinem Blog Astrodictum simplex mit den Schwächen des Impact-Factors bzw. des „Impact-Factor-Fetischismus“ und den finanziellen Umständen befasst, die das derzeitige wissenschaftliche Publikationssystem für die Veröffentlichung und Nutzung von Forschungsergebnissen auszeichnen.

„Die Situation ist absurd. Gehen wir davon aus, dass die meisten Wissenschaftler von öffentlichen Geldern, also uns Steuerzahlern, bezahlt werden. Dann bezahlen wir bis zu dreimal für die Forschung. Ein erstes Mal bezahlen wir die Wissenschaftler dafür, dass sie forschen und zu ihren Ergebnissen kommen. Dann bezahlen wir die Wissenschaftler, dass sie die Publikations- und Begutachtsungsarbeit erledigen und geben ihnen Geld, um die Fachzeitschriften für die Publikation zu bezahlen. Und dann bezahlen wir noch einmal die Fachzeitschriften, damit wir die Forschungsergebnisse (für die wir schon zweimal bezahlt haben) auch tatsächlich lesen können.“

Das wissenschaftliche Publikationssystem ist kaputt (Teil 1): Der Impact-Faktor und (Teil 2): Die Gelddruckmaschinen der Verlage

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aktuelles/wissenschaftliches_publizieren.txt · Zuletzt geändert: 2018/01/29 11:14 von rh