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Bibliothek des Zentrums für Literatur- und Kulturforschung

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Schützenstr. 18, 10117 Berlin
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Aktuelles

Coole Bücher

Offenbar ist in diesem Blog die Woche des Buches, aber heute geht es gerade um fehlende Bücher. Auf den gestrigen NZZ-Feuilleton-Seiten erschien ein Artikel von Jan Söffner mit der sprechenden Überschrift: "Das coole Intellektuellenbuch, das in den 1960er und 1970er Jahren für Furore sorgte, ist tot – warum nur?"

„Es gibt ein philosophisches Publikum, aber es gibt keine Bücher mehr, die Denkabenteuer versprechen. Die Autoren schielen auf Forschungsgelder statt auf neue Leser. Wird sich dies bald ändern?“ […] „Es ist ein bisschen so, als wäre es die vornehmliche Aufgabe geisteswissenschaftlichen Denkens, die Welt leerzuforschen – ein Umstand, für den der Wissenschaftshistoriker Michael Hagner den wundervollen Begriff der «Überforschung» geprägt hat. Leser sind da ganz anders. Sie wollen ein Denken, für das es sich lohnt, viel Zeit freizuhalten.“
2017/07/13 10:33 · rh · 0 Kommentare
Schönste Bücher

»Die schönsten deutschen Bücher«

„Die Stiftung Buchkunst begleitet kritisch die deutsche Buchherstellung. Das Gebrauchsbuch steht dabei im Mittelpunkt. »Die schönsten deutschen Bücher« - Vorbildlich in Gestaltung, Konzeption und Verarbeitung - werden jedes Jahr von einer unabhängigen Jury prämiiert.“

Beim Durchstöbern der Liste am Besten nicht nach der ersten Seite aufhören, denn auf den späteren Seiten folgt noch viel Bemerkenswertes.

(Gefunden im Kohlibri-Newsletter vom 9. Juli 2017)

2017/07/12 11:42 · rh · 0 Kommentare
Neue Bücher 2017 / 06

Die Anschaffungen der Bibliothek aus dem Juni sind jetzt in der Neuerwerbungsliste nachzulesen.

2017/07/11 11:16 · rh · 0 Kommentare
Jubel - Mehr schreiben dank neuem Buchstaben!

Mit dieser unsachlichen Überschrift möchte ich auf eine Reformreform hinweisen: Rechtschreibrat führt neuen Buchstaben ein. Außer der Einführung des neuen Großbuchstabens gibt es aber auch noch einige andere Änderungen: „Der Rat für deutsche Rechtschreibung hat einige Regeln geändert. Unter anderem gibt es künftig keinen Wandalismus, keinen Grislibären und keinen Ketschup mehr.“ (Teaser) Auch bei der Groß- und Kleinschreibung sowie Spezialfällen der Bindestrichanwendung gibt es ein paar kleinere Neuerungen.
In dem Artikel finden sich auch Links zum aktualisierten Regelverzeichnis und dem Wörterverzeichnis mit allen Änderungen.
Um noch vor dem Aufblättern des Artikels in der „Zeit“ das Geheimnis zu lüften: der neue Buchstabe ist das große „ß“ (Eszet).

2017/06/29 14:39 · rh · 0 Kommentare
Die Klassifikation ist ein Machtverhältnis

Karsten Schuldt schreibt unter dieser Überschrift auf LIBREAS.Library Ideas ausführlich über das Buch von Melissa Adler: Cruising the Library: Perversities in the Organization of Knowledge (2017). Sein Fazit: „Pleasure reading für Theorie- und Bibliotheksinteressierte.“

„Cruising the Library ist eine buchlange Reflexion über die Macht, die durch bibliothekarische Klassifikationen ausgeübt wird, diskutiert anhand des Beispiels der Library of Congress (LoC). Melissa Adler – selber Assistant Professor für Library and Information Science – nutzt dazu, wenig überraschend, feministische, post-strukturalistische und anti-rassistische Theorie, insbesondere Eve Kosofsky Sedgwick, Michel Foucault und Roderick A. Ferguson. All diese theoretischen Ansätze thematisieren in der einen oder anderen Weise die Gewalt und Einschränkungen, die Wissenssysteme produzieren, und versuchen gleichzeitig zu verstehen, wie man diesen entkommen oder gerade doch nicht entkommen kann. [... Weiterlesen]

Auch der unter dem Artikel veröffentlichte Kommentar von Walter Umstätter bringt die Probleme noch einmal auf den Punkt, u.a. so: „Da Bibliotheken weit mehr Glauben, Hoffnungen, Wünsche, Halbwissen, Hypothesen, Lobbyismus oder Ideologien enthalten, als Wissen, sind wir auch in der sogenannten Wissensgesellschaft gezwungen, unser Unwissen durch die Wissenschaftsgesellschaft zu bekämpfen. Wenn sich Bibliotheken und Dokumentationen weiter der Organisation menschlichen Wissens widmen wollen, müssten sie darum klarer zwischen Wissen (als begründete Information) und all den anderen Formen publizierter Informationen unterscheiden.“

2017/06/23 15:14 · rh · 0 Kommentare
startseite.txt · Zuletzt geändert: 2017/05/08 14:10 von rh