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Gegenlabel

Die Libreas-Ausgabe #30 widmet sich dem interessanten Begriff und Thema der Post-Digital Humanities. Im Editorial schreibt die Redaktion zur Erläuterung:

Warum Post-Digital-Humanities? Eine Antwort auf diese Frage haben wir im Call for Papers dieser Ausgabe zu formulieren versucht. […]

Wir gingen davon aus, dass sich „Post-Digital-Humanities“ als eine Art Gegenlabel sowohl zu den traditionellen Geisteswissenschaften als auch zu den Digital Humanities anbieten. Das Potential dieses Ansatzes, so schrieben wir, „liegt in der Öffnung eines dekonstruktiven und damit das Selbstverständnis hinterfragenden und zugleich voran bringenden Ansatzes. Denn ein allen Geisteswissenschaften gemeinsames Merkmal ist der Diskurs, der auch das Hinterfragen der eigenen Methoden beinhaltet.“

Da „post-digital“ als Begriff, wie wir ihn unten noch einmal nennen, im Prinzip seine eigene Überflüssigkeit beinhaltet, ist sein einziger Zweck tatsächlich der einer Bewusstmachung. So wie die Idee der Postmoderne jegliche Bildung von Schulen und Ideologien notwendig unterlief, ist die Attributierung von „post-digital“ ein diskursiver Hebel, um das vermeintlich Selbstverständliche zu konfrontieren. Und zwar einerseits mit einer Vielzahl von näheren und entfernteren Entwicklungen und andererseits immer auch mit sich selbst. [... Weiterlesen]
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aktuelles/post-dh.txt · Zuletzt geändert: 2018/04/23 10:47 (Externe Bearbeitung)